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Bach Alexander

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Promemoria über die Mängel der Gesetzkundmachung in Österreich von Alois Šembera Wien , Mai 1860 Promemoria über die Mängel der Gesetzkundmachung in Österreich von Alois Šembera, Wien, Mai 1860 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

Bach mp…

promemoria-ueber-gesetzkundmachung-oesterreich-von-sembera-1860-05-a3-xxi-d587.xml

Note von Franz Nádasdy an Agenor Goluchowski o. O., 5. November 1859 Note von Franz Nádasdy an Agenor Goluchowski o. O., 5. November 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… mit Inbegriff des Kroatischen Küstenlandes vorgelegt, welche mit der dem früheren Minister des Innern, Freiherrn von Bach, vom …

… zur Durchführung mitgetheilt und eine Abschrift des diesfälligen Justizministerialerlaßes am 24. September 1855 Z. 11941 dem Minister des Innern, Freiherrn von Bach, zugesendet. …

note-nadasdy-an-goluchowski-1859-11-05-a3-xxi-d525.xml

Entwürfe für das Statut des Reichsrats Jänner bis Februar 1851 Vgl. dazu Die Protokolle des Österreichischen Ministerrates 1848–1867. Das Ministerium Schwarzenberg, Bd. 4., S. 236–340. Entwürfe für das Statut des Reichsrats Jänner bis Februar 1851 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… Zusatz nach dem Antrage des Ministers des Innern:…

… Oder nach dem Vorschlage des Ministers des Innern:…

entwuerfe-reichsratsstatut-1851-a3-xxi-d107.xml

Gustav Franz Schreiner an Joseph Alexander Helfert Graz , 29./30. Juli 1855 Gustav Franz Schreiner an Joseph Alexander Helfert, Graz, 29./30. Juli 1855 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… zu betreiben; zugleich aber auch den Ministern Bach (in dessen Ressort die ständische Angelegenheit des Landesarchäologen gehört) und …

schreiner-an-helfert-1855-07-29-a3-xxi-d347.xml

Leo Thun an Alexander Bach Hetzendorf , Ostersonntag [23. März 1856] Die Datierung ergibt sich aus den im Brief erwähnten Abschluss von gesetzlichen Neuregelungen. Leo Thun an Alexander Bach, Hetzendorf, Ostersonntag [23. März 1856] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

thun-an-bach-1856-03-23-ca942.xml

Entwurf zur Einrichtung und zu den Kompetenzen der Bezirksämter [1851/52] Das Dokument wurde im Nachlass auf das Jahr 1850 datiert. Die Verhandlungen zur Einrichtung der Bezirksämter wurden durch eine Kommission unter Beteiligung des Innen-, Justiz- und Finanzministeriums im Jänner 1852 begonnen. Vorarbeiten dazu hatten bereits im Vorjahr begonnen. Vgl. dazu in Protokolle des Österreichischen Ministerrates 1848–1867. Das Ministerium Schwarzenberg. Bd. 5, bearbeitet von Stefan Malfèr, Wien 2013, S. XXXIV. Das Gesetz wurde schließlich am 14. September 1852 durch den Kaiser bewilligt und im RGBl 10/1853 veröffentlicht. Entwurf zur Einrichtung und zu den Kompetenzen der Bezirksämter [1851/52] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 3

Minister des Innern

… Der Minister des Innern macht Konzession, die dahin führe, daß dasselbe in Zukunft geschehen wird.…

… betreten würde, wesentlichen Bedenken zu unterliegen. Bei den Berathungen hat sich vom ersten Beginne eine Verschiedenheit der Meinungen des Ministers des Innern und des …

entwurf-einrichtung-wirkungskreis-bezirksaemter_1852_a3-xxi-d85.xml

Leo Thun an Alexander Bach o. O. , 6. September [1853] Das Jahr ist mit Bleistift auf dem Blatt vermerkt. Leo Thun an Alexander Bach, o. O., 6. September [1853] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

thun-an-bach-09-06-ca944.xml

Leo Thun an Alexander Bach o. O. [Wien] , [1850] Leo Thun an Alexander Bach, o. O. [Wien], [1850] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Leo Thun an Joseph Alexander Helfert o. O., o. D. [8. April 1851] Das Datum ist mit Bleistift am oberen Blattrand vermerkt. Leo Thun an Joseph Alexander Helfert o. O., o. D. [8. April 1851] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… – da ich davon schon wußte – b. M. von Bach erbethen. – Ich bitte, sie mir morgen zurückzustellen.…

thun-an-helfert-1851-04-08-ca1413.xml

Leo Thun an Alexander Bach o. O. [Wien] , 3. Mai 1854 Leo Thun an Alexander Bach, o. O. [Wien], 3. Mai 1854 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

thun-an-bach-1854-05-03-ca940.xml

Heinrich Suchecki an Leo Thun Prag , 10. Januar 1860 Heinrich Suchecki an Leo Thun, Prag, 10. Januar 1860 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… noch doppeltes zu berücksichtigen, einerseits den erfreulichen Umstand, daß nach der neuesten Verordnung des Herrn Ministers des Innern die galizischen Beamten mit dem Volke …

suchecki-an-thun-1860-01-10-a3-xxi-d547.xml

Leo Thun an Alexander Bach o. O. [Wien] , [April 1851] Das Datum ist auf dem Blatt mit Bleistift verzeichnet, lässt sich aber nicht weiter verifizieren. Leo Thun an Alexander Bach, o. O. [Wien], [April 1851] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Leo Thun an Alexander Bach o. O. [Wien] , 11. Januar 1853 Leo Thun an Alexander Bach, o. O. [Wien], 11. Januar 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

thun-an-bach-1853-01-11-ca939.xml

Ignaz Beck an Leo Thun Triest , 18. Mai 1853 Ignaz Beck an Leo Thun, Triest, 18. Mai 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Personen redeten mir zu: „der Ernennung zu folgen; es werde nicht zu meinem Schaden seyn etc.“ Meine mit 600 h Ackerland, Wiesen und Weingärten, nebst einem bedeutenden Zehend dotirte Pfarre (Herr Minister Bach

beck-an-thun-1853-05-18-a3-xxi-d205.xml

Leo Thun an Alexander Bach Hetzendorf , 8. Juli 1859 Leo Thun an Alexander Bach, Hetzendorf, 8. Juli 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

thun-an-bach-1859-07-08-ca941.xml

Leo Thun an Alexander Bach o. O. , o. D. [1850/51] Die vorgeschlagene Datierung ergibt sich aus der Nennung von Anton Beck als Geschäftsführer des Vindesky dennik. Leo Thun an Alexander Bach, o. O., o. D. [1850/51] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Friedrich Liechtenstein an Leo Thun o. O., o. D. [ 1858 ] Friedrich Liechtenstein an Leo Thun o. O., o. D. [1858] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… Von dem Minister des Innern aufgefordert den jetzigen Augenblick zu benützen, um die sich schon überlebten Beamten durch neue Kräfte zu ersetzen, habe ich auch die Pensionierung des Statthaltereyrathes …

… Ich habe bereits im Monath Jänner an den Minister Herrn Bach, auf seine Aufforderung, einen Antrag gestellt: wie die schon seit Jahren pendente Frage der Widmung von 50.000 fl aus dem sächsischen Nationsvermögen für Schulzwecke gelöst werden könnte. Wenn zwar ich mich in der Rechtsfrage den Ansichten meines Vorgängers anzuschließen bemüßigt war, so stellte ich doch in Rücksicht dessen, daß der Vermögensfond kein Hindernis biethet, den Antrag dahin, daß diese 50.000 fl jährlich, der von …

liechtenstein-an-thun-o-d-a3-xxi-d479.xml

Entwurf des Verfassungspatents für die gefürstete Grafschaft Tirol und Stellungnahmen Leo Thun dazu o. D. [1849/50] Entwurf des Verfassungspatents für die gefürstete Grafschaft Tirol und Stellungnahmen Leo Thun dazu o. D. [1849/50] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… § 12. Das Comité, welches den Entwurf für den verstärkten Landesausschuß vorbereitete, hatte eine fünfjährige Funktionsdauer mit vollständiger Erneuerung nach Ablauf derselben vorgeschlagen. Der Ausschuß hat in diesem Punkte sich den früheren Entwürfen des Ministers des Innern und des Reichsrathes angeschlossen, wohl in der Meinung dadurch seinen Vorschlag akzeptabler zu machen. Die Ministerkonferenz war hingegen einverstanden den Anlaß zu häufiger Wahlagitation zu beseitigen, der durch die halbe Erneuerung des Landtags in kurzen Terminen ohne Nutzen erzeugt wurde.…

entwurf-verfassungspatent-tirol-1849-a3-xxi-d25.xml

Bemerkungen Leo Thuns zu den Verhältnissen in Ungarn o. O., November 1859 Bemerkungen Leo Thuns zu den Verhältnissen in Ungarn o. O., November 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Es war ein ganz richtiger Instinkt der Bach[?] leitete, die Schärfe seines Systems vorzugsweise gegen …

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Leo Thun an Alexander Bach [Wien] , o. D. [Juli 1850] Das Datum ist mit Bleistift auf dem Blatt vermerkt. Leo Thun an Alexander Bach, [Wien], o. D. [Juli 1850] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

thun-an-bach-1850-07-ca932.xml

Resolutionsentwurf bezüglich der kirchlichen Organisation der Protestanten beider Bekenntnisse in Ungarn Wien , Dezember 1858 Resolutionsentwurf bezüglich der kirchlichen Organisation der Protestanten beider Bekenntnisse in Ungarn, Wien, Dezember 1858 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… mit Ihnen und Meinem Minister des Innern nach Meinem Befehle stattgefunden haben und die in Folge dessen Ihnen zweckmäßig erscheinenden Änderungen des Patententwurfes vorzunehmen.>…

resolutionsentwurf-kirchliche-organisation-protestanten-ungarn-1858-12-a3-xxi-d478.xml

Leo Thun an Alexander Bach Hetzendorf , 11. Juli [o. J.] Leo Thun an Alexander Bach, Hetzendorf, 11. Juli [o. J.] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Leo Thun an Alexander Bach o. O. , o. D. Leo Thun an Alexander Bach, o. O., o. D. Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Leo Thun an Alexander Bach o. O. [Wien] , [1851] Das Datum ist mit Bleistift am Blatt vermerkt. Leo Thun an Alexander Bach, o. O. [Wien], [1851] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Note von Franz Nádasdy an Agenor Goluchowski Wien , 5. November 1859 Note von Franz Nádasdy an Agenor Goluchowski, Wien, 5. November 1859 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… hierüber gnädigst eröffneten Ansichten mit der Note vom 2. Juli 1853 Z. 10258 dem Herrn Minister des Innern, Freiherrn von Bach, bekannt gegeben, dessen unter 17. Oktober 1853 Z. 7068/M.I. eröffnete Wohlmeinung dem …

… erbeten und hierauf mit dem Herrn Minister des Innern, Freiherrn von Bach, unterm 18. Mai 1858 Z. 9848 das erforderliche Einvernehmen gepflogen. …

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Leo Thun an Joseph Alexander Helfert o. O., o. D. [6. Juni 1853] Das Datum ist mit Bleistift am oberen Blattrand verzeichnet. Leo Thun an Joseph Alexander Helfert o. O., o. D. [6. Juni 1853] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… 3. Noten an Bach

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Leo Thun an Alexander Bach o. O. , o. D. Leo Thun an Alexander Bach, o. O., o. D. Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Entwurf für eine Verfassungspatent für die gefürstete Grafschaft Tirol und Stellungnahmen von Leo Thun dazu o. D. [1849/50] Entwurf für eine Verfassungspatent für die gefürstete Grafschaft Tirol und Stellungnahmen von Leo Thun dazu o. D. [1849/50] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… § 12. Das Comité, welches den Entwurf für den verstärkten Landesausschuß vorbereitete, hatte eine fünfjährige Funktionsdauer mit vollständiger Erneuerung nach Ablauf derselben vorgeschlagen. Der Ausschuß hat in diesem Punkte sich den früheren Entwürfen des Ministers des Innern und des Reichsrathes angeschlossen, wohl in der Meinung dadurch seinen Vorschlag akzeptabler zu machen. Die Ministerkonferenz war hingegen einverstanden den Anlaß zu häufiger Wahlagitation zu beseitigen, der durch die halbe Erneuerung des Landtags in kurzen Terminen ohne Nutzen erzeugt wurde.…

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Joseph Alexander Helfert an Leo Thun Wien , 7. September 1853 Joseph Alexander Helfert an Leo Thun, Wien, 7. September 1853 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… an Minister Bach und das Civil- und Militärgouvernement zu erlassen fanden, übersende; ich habe mir beides von …

helfert-an-thun-1853-09-07-a3-xxi-d230.xml

Briefe, Akten und Stellungnahmen zum Ehrenbeleidigungsprozess zwischen Josef Matthäus Aigner und Christian Ruben 1856–1857 Briefe, Akten und Stellungnahmen zum Ehrenbeleidigungsprozess zwischen Josef Matthäus Aigner und Christian Ruben 1856–1857 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… , Bruder Seiner Excellenz des Herrn Ministers des Innern, es Ihnen gesagt haben soll. Ist das so richtig?…

sammelakt-prozess-aigner-vs-ruben_1856_a3-xxi-d402.xml

Josef Herget an Leo Thun Eger , 9. Dezember 1851 Josef Herget an Leo Thun, Eger, 9. Dezember 1851 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Meine unterthänige Bitte geht nun dahin, Eure Excellenz mögen sich gnädig geneigt finden dem Herrn Minister des Innern, dem ich leider nicht persönlich bekannt bin, diese Angelegenheit …

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Entwürfe, Akten und Stellungnahmen zur Ausarbeitung eines neuen Statutes der Universität Wien, o. D. [1854–1857] Entwürfe, Akten und Stellungnahmen zur Ausarbeitung eines neuen Statutes der Universität Wien, o. D. [1854–1857] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 15

… Die Äußerung des Herrn Ministers des Innern räth den erstern Ausweg an, der vorliegende Entwurf eines neuen Statuts versucht den zweiten Ausweg.…

… In der That beruft sich der Herr Minister des Innern, indem er den Bestand der Facultäten und die Zusammensetzung des Konsistoriums, wie vor 1848, befürwortet, sowohl auf die rechtliche Begründung, nämlich auf die Achtung des alten Herkommens, als auch auf Gründe der Zweckmäßigkeit, da gegen die statutarischen Zustände vor 1848 keine wesentlichen Klagen vorgekommen seien. Es ist allerdings richtig, daß man sich auf das alte Herkommen mit Recht berufen kann. Nur datiert dasselbe, insoferne es sich um die statutarischen Verhältnisse der Wiener Universität kurz vor dem Jahre 1848 handelt, nicht weiter zurück als etwa 100 Jahre, während die Universität selbst über 500 Jahre besteht. Es ist in der Motivirung der Grundzüge erwähnt und in der Universitäts-Geschichte umständlich dargelegt, daß dem …

… Es scheint übrigens, daß der Herr Minister des Innern diese Berufung auf das alte Herkommen selbst nicht als streng juristischen Grund, sondern nur als Rücksicht der Pietät verstanden wissen will, welche wenn der Drang der Umstände es erheischt, doch auch bei Seite gesetzt werden könne. Er geht daher auf den zweiten Punkt über, indem er, vom Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit aus, bemerkt, daß die Einrichtungen, wie sie bis 1848 diesfalls bestanden, deshalb zu restituieren seien, weil sie nie einen wesentlichen Anlaß zur Klage gaben, mit andern Worten: weil sie sich nicht als nachtheilig erwiesen.…

… sich des Rufes einer der ersten Lehranstalten erfreute, und sie zählte bedeutende und berühmte Männer in den Reihen ihrer Mitglieder. Aller Ruhm aber und alles Verdienst, das sie sich für die Wissenschaft im Laufe von 5 Jahrhunderten erwarb, gebührt ausschließlich den Professoren, die an ihr lehrten, und nicht den Doctoren. Der Herr Minister des Innern sagt selbst, die Wiener Universität habe nach ihrem Ursprunge den Charakter einer Korporation zur Pflege und Ausbreitung der Wissenschaft an sich getragen. Gleichwohl ist es nicht möglich, während der langen Dauer ihres Bestandes auch nur Einen Akt aufzuweisen, durch welchen die Doctoren als solche sich um die Wissenschaft verdient gemacht hätten; es ist dies deshalb nicht möglich, weil ein solcher Akt in Wirklichkeit nicht existiert. Was je durch Verträge, Zeitschriften, Bücher usf. für die Wissenschaft geleistet wurde, ist durch die Professoren, und nur durch sie geschehen. Es war die einzige Aufgabe der Doctoren: den vegetativen Lebensprozess der Aufnahme, der Vertheilung der Gelder, der Theilnahme an den Vortheilen der Wittwen-Societät usf. durchzumachen, im Übrigen aber um die Förderung der Wissenschaft und ihrer Lehre sich auch nicht im Geringsten zu bekümmern. Bei alle dem aber bestand die Anomalie, daß sie sagen konnten: "Wir die Doctoren, sind die Universität, wir repräsentieren sie, wir vertreten ihre Rechte, uns gebühren ihre Würden."…

… Der Herr Minister des Innern, indem er eine Rückkehr zu den Zuständen vor 1848 empfiehlt, spricht die Ansicht aus, daß die beiderlei Interessen der Professoren und der Doctoren sich am besten durch eine gänzliche und scharfe Abgränzung ihres beiderseitigen Wirkungskreises ordnen und daß eine Einigung sich durch Einführung von Präsides erzielen lassen, welche sowohl der einen als der anderen Körperschaft vorständen. Es ist möglich, daß durch eine solche Kautel der Ausbruch offener Conflikte und deren Darlegung in officiellen Akten vermieden werden könnte, weil der Präses denselben seine Sanction versagen würde. Daraus aber auf eine einträchtiges und förderliches Zusammenwirken Beider schließen zu wollen, beruht auf einer offenbaren Illusion. Vor dem Jahr 1848 haben allerdings keine Konflikte stattgefunden; sie fanden aber deshalb nicht statt, theils, weil es überhaupt an einem regeren Leben fehlte, theils weil die Superiorität der Doctoren unangefochten ausgeübt wurde. In ersterer Beziehung kann man ungeschaut sagen, daß ein Historiker, der die Wirksamkeit der "Facultät" in Wien seit dem letzten Jahrhundert beschreiben wollte, in die größte Verlegenheit käme, wenn er außer den Namen und Titeln der Decane und außer den jährlichen Rechnungs-Ausweisen noch andere Dinge, insbesondere wissenschaftliche Ergebnisse, aufzeichnen sollte. Von dem, der nur vegetierte, läßt sich eben nichts anderes erzählen, als: welchen Namen er führte und wann er gestorben ist. Was aber die Superiorität der Doctoren anbelangt, so genügt es anzuführen, daß Jeder, der immer den Gradus nahm und eine gewisse Geldsumme (Aufnahmstaxe) zahlte, sich dadurch die Mitgliedschaft der …

… Will man nun nicht zur früheren Apathie und Bedeutungslosigkeit dieser Körperschaften zurückkehren – und wer könnte in diesem Sinne eine Rückkehr zu den früheren Zuständen wünschen? – so muß man sich entweder auf die Fortdauer ihrer Rivalitäten und Conflikte gefasst machen, oder man muß sich entschließen, durch eine naturgemäße Unterordnung und Disciplin diesem Übel vorzubeugen.– Der Herr Minister des Innern, der doch das Unerquickliche der in der letzten Jahren vorgekommenen gegenseitigen Anfeindungen zugesteht, schlägt gleichwohl einen Ausweg vor, der diesen Dualismus (Facultät – Lehrkörper, Konsistorium – akademischer Senat) auf's allerschroffste erneuern würde. Es ist in der That nicht abzusehen, welchen Umständen zu Liebe die beiderseitigen, in getrennte Lager gespaltenen Kollegien von ihrer bisherigen Zwietracht ablassen sollten. Der Präses, welcher gleichsam à double usage in zweierlei Richtungen moderieren soll, wird diesen Zweck nur dann erreichen, wenn es ihm gelingen darf, wie vor 1848 alle Lebenszeichen zu ersticken. Die vom Herrn …

… , der doch das Unerquickliche der in der letzten Jahren vorgekommenen gegenseitigen Anfeindungen zugesteht, schlägt gleichwohl einen Ausweg vor, der diesen Dualismus (Facultät – Lehrkörper, Konsistorium – akademischer Senat) auf's allerschroffste erneuern würde. Es ist in der That nicht abzusehen, welchen Umständen zu Liebe die beiderseitigen, in getrennte Lager gespaltenen Kollegien von ihrer bisherigen Zwietracht ablassen sollten. Der Präses, welcher gleichsam à double usage in zweierlei Richtungen moderieren soll, wird diesen Zweck nur dann erreichen, wenn es ihm gelingen darf, wie vor 1848 alle Lebenszeichen zu ersticken. Die vom Herrn Minister des Innern betonte …

… Der Gegenvorschlag des Herrn Ministers des Innern hinwiderum ist ein Zwitterding. Er will in einer Beziehung die im Gesetz vom 30. September 1849 ausgesprochene Gleichberechtigung durch Scheidung der Wirkungskreise auf's strengste durchführen. Diese Seite des Vorschlages ist unpraktisch; denn es ist eine Illusion zu glauben, daß zwei, den Keim der Rivalität in sich tragende Körperschaften, mit Eintracht neben einander wirken werden. Andererseits räumt er aber doch in honorifico den Doctoren entschiedenen Vorrang vor den Professoren ein, denn erstere allein sollen die Facultät und das Konsistorium der Universität bilden; letzteren wird nur gestattet, in separaten Berathungen die Studiengeschäfte abzuthun. Man könnte da wirklich fragen: wozu also ein neues Gesetz machen, da …

… Da der Herr Minister des Innern auf der ersten Seite seiner Äußerung den Hauptzweck der Universität, nämlich "die Pflege und Ausbreitung der Wissenschaft" anerkennt, so wäre es vielleicht nicht überflüssig, jenen Passus aufzunehmen, welcher ausdrücklich darauf hinweist, daß die Doctorencollegien als solche (ja nicht einmal Einzelne derselben [?] Mitglieder der Doctorencollegien) zur Förderung dieses Zweckes in Rede, Schrift oder durch Druckwerke beitrugen. Der auffallendeste Beleg hierfür ist wohl der, daß zur Zeit als von der juridischen Facultät noch über konkrete Fälle Rechtsgutachten verlangt wurden, die Abfassung derselben regelmäßig den Professoren, nicht den Doctoren der Facultät, übertragen wurde. – Wenn nun eine Korporation durch eine so lange Zeit die wissenschaftliche Bestimmung, der sie dienen sollte, nicht nur nicht förderte, sondern ihr (wie schon …

… Der Herr Minister des Innern macht ihnen zum Vorwurf, daß nach ihren Bestimmungen "die Fakultäten in Bezug auf ihre corporativen Vermögens-Interessen ungünstiger behandelt würden, als jede Vermögens-Gesellschaft". Dieser Einwurf wird von den Vertheidigern der Doctoren-Collegien bei jedem Anlaß mit Vorliebe hervorgekehrt, weil er den Schein …

… Die Äußerung des Herrn Ministers des Innern räth den erstern Ausweg an, der vorliegende Entwurf eines neuen Statuts versucht den zweiten Ausweg.…

… In der That beruft sich der Herr Minister des Innern, indem er den Bestand der Facultäten und die Zusammensetzung des Konsistoriums, wie vor …

… Der Herr Minister des Innern erkennt nun zwar die Nothwendigkeit an, den Doktorenkollegien den Einfluß auf die Universität als Studienanstalt abzuschneiden. Dazu wird im Wesentlichen folgende Einrichtung vorgeschlagen: das Rektorat und die Dekanate und das Universitäts Consistorium, d. i. die Würden und Ämter der Universität und die oberste Universitätsbehörde werden in die Hände der Doktoren gelegt. Sie sollen aber nicht mit den Studienangelegenheiten zu thun haben, sondern diese sollen von einigen Professoren geleitet werden, eine genaue Bezeichnung des Wirkungskreises von den Collegien soll Streitigkeiten zwischen ihnen vermeiden[?].…

… Die Einigung dennoch zu erwirken, soll wohl nach dem Vorschlage die Aufgabe der beiden Kollegien gemeinsame neutrale Praesides sein. Es ist möglich, daß es diesem gelänge den Ausbruch offener Konflikte und deren Darlegung in offiziellen Akten zu verhüthen. Damit wäre aber der Unfriede noch nicht beseitigt, und noch viel weniger ein erfolgreiches Zusammenwirken zur Ehre und zum Gedeihen der Universität bewirkt. Um den äußeren Frieden zu erhalten, würden vielmehr die Praesides sich genöthiget sehen, die Thätigkeit beider Kollegien in allen Angelegenheiten die für beide Interesse haben könnten, nieder zu halten, denn nur um diesen Preis wäre die Scheidung des Wirkungskreises möglich. Das will aber sagen: Apathie beider Kollegien und ihre Bedeutungslosigkeit für die Universität wäre die Bedingung der Erhaltung eines scheinbaren Friedens. Die Idee eines Rektorates, Dekanates und eines Universitäts-Consistoriums, welche gar nichts mit Studienangelegenheiten zu thun haben, dürfte schon an sich einer unbefangenen Anschauung kaum verständlich sein. Den Professoren aber eine Stellung anweisen, welche sie von den Universitäts-Würden ausschließt, heißt sie doch in einer Weise behandeln, die ihr berechtigtes Ehrgefühl tief verletzen muß. Von ihren Leistungen hängt der Werth und die Ehre der Universität ab, will man sie zum Lohn dafür zu ihren Dienern erniedrigen, so kann man Anhänglichkeit an die Universität wahrlich nicht von ihnen erwarten. (1 Bogen 5/4) Daß man dieser erniedrigenden Stellung nicht noch die Unterordnung der Professoren unter die nicht lehrenden Doktoren hinzufügen kann, scheint von dem Herrn Minister des Innern selbst gefühlt zu werden und um dieser Nothwendigkeit – wenigstens in Beziehung auf das Dekanat – auszuweichen scheint eigentlich vorgeschlagen zu werden, den Ausschüssen für die Leitung der Studien wie der so genannten korporativen Angelegenheiten jeder Fakultät Praesides, welche die Regierung zu ernennen haben, vorzusetzen. Das ist die Wiederherstellung der ehemaligen Studiendirektoren. Die Frage, ob diese wünschenswerth sei, wurde bei Berathung der Universitäts-Angelegenheiten im Allgemeinen erörtert. Hier käme sie nur in Betracht als ein Ausweg zur Rettung aus den Verlegenheiten, in welche die Anerkennung der Usurpazion der nicht lehrenden Doktoren nothwendig führen muss, ein Gesichtspunkt, den ich nicht entscheidend betrachten kann. In dem vorliegenden Vorschlage sind diese Praesides allerdings schon deshalb unentbehrlich, weil sie, nachdem die akademischen Würden, die oberste Universitäts-Behörde (Consistorium) und selbst der Nahme Fakultät den Doktorencollegien überantwortet werden, das einzige äußerliche Band sind, wodurch dasjenige, was alle Welt unter "Universität" versteht, nämlich die Anstalt zur Pflege der Wissenschaft und des Unterrichts noch mit dem verbunden bleibt, was dann aus der …

… Auf diesen Anschauungen beruhen die "Grundzüge". Der Herr Minister des Innern macht ihnen zum Vorwurf, daß nach ihren Bestimmungen "die Fakultäten in Bezug auf ihre corporativen Vermögens-Interessen ungünstiger behandelt würden, als jede Vermögens-Gesellschaft". Dieser Einwurf wird von den Vertheidigern der Doctoren-Collegien bei jedem Anlaß mit Vorliebe hervorgekehrt, weil er den Schein …

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Leo Thun an Alexander Bach o. O. [Wien] , [April 1851] Das Datum ist auf dem Blatt mit Bleistift verzeichnet, lässt sich aber nicht weiter verifizieren. Leo Thun an Alexander Bach, o. O. [Wien], [April 1851] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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Eh. Entwurf von Leo Thun für eine kaiserliche Verordnung zur Einrichtung von Kultusreferaten bei den Statthaltereien o. O., o. D. [1854] Das Dokument wurde im Nachlass in das Jahr 1854 datiert. Die Angelegenheit wurde auch in der Ministerkonferenz vom 30. Juni 1853 behandelt. Siehe Protokolle des Österreichischen Ministerrates 1848–1867. Ministerium Buol-Schauenstein, Bd. 2, Wien 1979, S. 179–181. Eh. Entwurf von Leo Thun für eine kaiserliche Verordnung zur Einrichtung von Kultusreferaten bei den Statthaltereien o. O., o. D.[1854] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… im Einvernehmen mit Meinem Minister des Innern aus der Zahl bereits ernannter Räthe des Gremiums zu bestimmen oder, wenn es sich darum handelt auf die erledigte Stelle jemanden zu ernennen, der dem Gremium noch nicht angehört, Mir von Meinem …

… in den eben hinsichtlich eigenen Cultusreferate bezeichneten Wege in Vorschlag zu bringen. Von der Ernennung zu Referenten für Cultusangelegenheiten und für Unterrichtsangelegenheiten sind Geistliche nicht unbedingt ausgeschlossen. Die Ausfertigung der Ernennungsdekrete wird in einem wie in dem anderen Fall dem Minister des Innern obliegen. Jedoch sind jene Cultus- und Unterrichtsreferenten bei den Statthaltereien und Länderstellen, welche lediglich für diese Geschäfte angestellt sind, dadurch nicht berufen an den Gremialberathungen über andere Gegenstände teilzunehmen, es steht aber den Statthaltern oder Landeschefs frei, sie ausnahmsweise den Berathungen beizuziehen, wenn sie es ihrer besonderen Einsicht und Sachkenntnis wegen für zweckmäßig erachten.…

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Karl Inzaghi an Leo Thun Graz , 11. Dezember 1851 Karl Inzaghi an Leo Thun, Graz, 11. Dezember 1851 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Diese Angelegenheit, in welcher der Staatsschatz gar nicht in Anspruch genommen wird, dürfte ehestens vom Minister des Innern an Euere Excellenz zur gefälligen Rücksprache geleitet werden.…

inzaghi-an-thun-1851-12-11-a3-xxi-d137.xml

Ludwig Heufler an Leo Thun Kronstadt , 14. Mai 1850 Ludwig Heufler an Leo Thun, Kronstadt, 14. Mai 1850 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… Wegen des griechisch-katholischen Bischofes glaube ich voraussetzen zu dürfen, daß der Minister des Innern Euerer Exzellenz die Verhandlungen mitgetheilt hat, die darüber in den letzten Monaten zwischen ihm und dem Siebenbürgischen Gouvernement gepflogen worden sind. Der zum Vikar vorgeschlagene Pfarrer von Czik-Somlyo [Csíksomlyó] ist nach …

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Ignaz Deutsch an Leo Thun Wien , 10. April 1860 Ignaz Deutsch an Leo Thun, Wien, 10. April 1860 Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 1

… und alle patriotischen Kundgebungen derselben, wie sie in so vielen bewegten Zeiten und während dem letzten italienischen Kriege in den Tagsblättern abgedruckt waren, hat der gehorsamst Gefertigte verfaßt und dem Redacteur der Wiener Zeit. persönlich übergeben, die in der Regel dem Herrn Minister des Innern und nicht selten auch Eurer Excellenz vor dem Drucke zur Einsicht unterbreitet wurden. Daß dies nicht im Sinne der Neologen war, daß ihre Wünsche und Absichten durch solche Kundgebungen vielmehr stets vereitelt worden sind, unterliegt keinem Zweifel und die Reformparthei klagt in der Presse und auf der Kanzel fortwährend laut darüber, "welchen Druck die altgläubigen Juden auf die Männer des Fortschritts üben, wie Letztere von dieser Parthei stets controllirt, überwacht und auf allen Wegen beobachtet werden".…

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Leo Thun an Alexander Bach o. O. , o. D. [27. April 1851] Das Datum ergibt sich aus dem im Brief erwähnten Tod des Patriarchen von Venedig. Leo Thun an Alexander Bach, o. O., o. D. [27. April 1851] Digitale Edition der Korrespondenz von Leo von Thun-Hohenstein 2

… an Alexander Bach

Alexander Bach

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